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Fotografieren von Urkunden |
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Erfahrungsbericht von Mitglied Jürgen Schiffel |
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Ich fotografiere mit einer kleinen, ca.10 x 5,5 x 3cm großen Olympus MY II: Die Negative scanne ich mit einem Diascanner von Nikon und kann mir den Umweg über Foto-Vergrößerungen sparen. Das anfängliche Flachbettscannen von Vergrößerungen hat sich nicht bewährt - die Bilder erreichten nicht die volle Schärfe der Negative. Angeblich sollen Hochglanz-Vergrößerungen etwas schärfer flachbett-zu-scannen sein. Die gescannten Bilder (das platzsparende *.JPG-Format ist ausreichend) brauchen allerdings viel Speicherplatz, so dass ohne Brennen auf CD bald kein Platz mehr auf der Festplatte wäre. Zum Übertragen von Texten teile ich den 17" Bildschirm zwischen Textprogramm und Bildbearbeitungsprogramm auf und scrolle beide Teilbilder je nach Arbeitsfortschritt weiter. Ich habe dadurch Text und Bild gut beleuchtet im Blickfeld. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm lässt sich ggf. Kontrast, Helligkeit und ein wenig auch Schärfe verbessern. Im Text setze ich im Zeichen-Format "Verborgen" LINKS zu den Bildern auf der CD, damit beim Ausdrucken die Bilder-Adressen ausgeblendet sind. Sorge bereitet mir der Gedanke an die Haltbarkeit und bleibende Lesbarkeit der CDs. Ein Tipp noch zum "Kopieren" von mit blauer Tinte geschriebenen AL u.dgl.: Das Xerox-Kopieren derartiger Vorlagen scheitert meist. Ich scanne daher solche Originale mit einem Flachbett-Scanner, wenn auch solches "Kopieren" zeitaufwendiger ist. Dadurch erreiche ich aber einerseits Duplikate in der blauen Schrift der Originale; und auch Vermerke in rot, grün oder Blei werden originalgetreu übertragen. Durch Scannen konnte ich kürzlich sogar alte DDR-Kopien, die inzwischen in kaum mehr lesbarer dunkelroter Schrift auf rotem Grund vorlagen, durch nachträgliche Farbverfälschung wieder einigermaßen auf dem Monitor lesbar machen. |
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Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche
Familienforschung (AMF) |